LRS Lese-Rechtschreib-Schwäche

Nicht wenigen unserer Schulkinder fällt der Erwerb der basalen Kulturtechniken Lesen und Schreiben schwer. Die Schwierigkeiten sind mitunter derart massiv, dass viele der Kinder keinen, ihren intellektuellen Fähigkeiten entsprechenden, Schulabschluss erreichen und somit auch keine adäquate Berufsausbildung erwerben.

Unentwegte Bemühungen, gefolgt von schulischen Misserfolgserlebnissen, lassen diese Kinder oft verzweifeln und bringen sie manchmal an die Grenzen ihrer Belastbarkeit. Die Lese- und Rechtschreibschwäche (LRS) / Legasthenie ist eine der häufigsten spezifischen Störungen im Schulalter und wird auch unter Lese- Rechtschreibstörung als umschriebene Entwicklungsstörung (F81.0) im ICD-10 der WHO angeführt.

Für die Entstehung einer Lese- Rechtschreibschwäche gibt es neben den genetischen Komponenten ein breites Ursachenfeld, das es sorgfältig zu erforschen gilt, um daraus Schlüsse für gezielte Fördermaßnahmen zu ziehen. So muss eine erfolgreiche Förderung auf den Entwicklungsstand und die Bedürfnisse des jeweiligen Kindes bzw. Jugendlichen zugeschnitten sein, was eine detaillierte Feststellung der individuellen Bedingungen erfordert, die im Rahmen einer umfassenden Förderdiagnostik erhoben werden.


 

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DR. RITA HUMER
Lehrende an der KPH Wien / Krems Leitung - LRS Hochschullehrgang

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